Bergbauernmuseum Diepolz

Das Allgäuer Bergbauernmuseum ist so ziemlich das genaue Gegenteil eines verstaubten Bildungstempels. Oberhalb von Diepolz kann man unter anderem Bauernhoftiere hautnah erleben.

Bergbauernmuseum Diepolz

Bauerngarten des Bergbauernmuseums Diepolz

Das Allgäuer Bergbauern Museum in Diepolz

Das ganze Jahr über gibt es interessante Aktionstage und Kinder können auf dem Rundgang mit dem »Zeitreise-Rucksack« spannende Aufgaben lösen. Kids dürfen zudem vom Tennenboden in duftendes Heu springen und werden von den wirklich hervorragenden Erlebnisspielplätzen begeistert sein. Gut aufbereitete Hintergrundinformationen über das Leben und Wirtschaften der Bergbauern und auch kritische Töne zum Thema Landwirtschaft machen das Museum zu einem »genialen Freiluft- Museum und Familien-Urlaubsziel: Mal witzig, mal kritisch, ohne Heidi-Romantik und Holladrio unterm Trachtenhut!«, wie es in der Museumsbeschreibung treffend heißt.

Bester Bergkäse
Direkt neben dem Bergbauernmuseum befindet sich die sehr empfehlenswerte Bergkäserei Diepolz. Dort werden auch zweimal in der Woche interessante Führungen angeboten. Alle Infos findet man unter www.bergkaeserei-diepolz.de.Baden am Niedersonthofener See
Um den Besuch des Bergbauernmuseums zu einem ausgefüllten Tagesausflug zu machen, bietet sich auf der Rückfahrt ein Stopp am Niedersonthoferner See an. Etwa einen Kilometer östlich von Niedersonthofen befindet sich rechts an der Straße Richtung Kempten ein kleiner (gebührenfreier) Parkplatz. Von hier sind es nur noch wenige hundert Meter zu dem schönen Badegelände mit Kiosk am Westufer des Sees.

Lebendige Museumstour für Groß und Klein

Die Museumsrunde beginnt im Eingangsgebäude, wo sich im ersten Stock die Dauerausstellung befindet. Man erfährt u.a. warum Kühe keine Hörner mehr tragen, weswegen man den Flachsanbau aufgab, wie mühselig die Alpwirtschaft war und was die Bauern im Winter machten.

Im zweiten Stock des Gebäudes finden zweimal im Jahr sehenswerte Wechselausstellungen, z.B. zum Thema Brauchtum, statt. Im Freigelände geht es dann über den Bauern- und Kräutergarten an Hühnern und Schafen vorbei zum alles andere als musealen Bauernhof. Hier leben die Kühe Berta, Tina, Hulda, Zamba, Ronja und Aster. Sie haben wunderschöne Augen und gehören zu der kleinen, zähen, geländegängigen Allgäuer Rasse. Sie dürfen nämlich den ganzen Sommer über das leckere, kräuterreiche Berggras fressen und deshalb auch ihre Milch in der Sennerei abliefern. Und im Inneren des Bauernhofes können Kinder sogar ins Heu springen.

Bergbauernmuseum Diepolz

Das Bergbauernmuseum Diepolz in der Übersicht

Auf dem Weiterweg geht es über eine Imkerei zum Sattlerhof, wo man erfährt, wie die Bergbauern früher gelebt haben. Kurz oberhalb bietet sich mit Kindern eine Spielpause am toll gestalteten Spielwald an, bevor man an der alten Holzfällerhütte alles Wichtige über die Jagd und die Waldarbeit der vergangenen Jahrhunderte erfährt.

Auf dem Weg zur netten Einkehrmöglichkeit Höfle Alpe mit ihrem überwältigenden Bergblick wird zuletzt noch das Allgäuer Alpenpanorama erklärt. Wenn man sich gestärkt hat, erfährt man im Ausstellungsbereich der Alpe vieles über die Geschichte der Alpwirtschaft und des frühen Bergtourismus. Und sozusagen als krönender Abschluss kommen Familien keinesfalls am toll konzipierten Spielplatz vorbei, der noch ein wenig Zeit in Anspruch nehmen wird.

Informationen zum Bergbauernmuseum Diepolz

Ausgangs-/Endpunkt Diepolz
Anfahrt Bahn: Mit dem Zug nach Immenstadt und von dort mit dem Bus 9782 nach Diepolz.
Auto: Über die B 12 und A 7 zum Autobahndreieck Allgäu. Weiter auf der A 890 Richtung Isny und bei der Anschlussstelle Waltenhofen abfahren. Weiter über Waltenhofen und Niedersonthofen nach Diepolz.
Gehzeit Ca. 3 Std.
Einkehr Höfle Alpe im Museumsgelände
Informationen Geöffnet von Ende April bis Anfang November, täglich von 10–18 Uhr; Eintritt: Erwachsene 4 Euro, Kinder 2,50 Euro; http://www.bergbauernmuseum.de/
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